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So hier kommt das zweite Kapitel. Hoffe es gefällt euch immer noch! 

2
Kims Wecker klingelte um halb sechs. Sofort sprang Kim unter die Dusche, bevor sich Bennie wieder für eine Stunde dort drin einschloss.
Um sechs kam Kim angezogen und frisch wieder aus dem Bad. Sofort ging Bennie ins Bad. Der kam auch nach einer halben Stunde wieder raus. Er aß gemütlich sein Frühstück genau wie seine Schwester die sich mehr um ihr aussehen kümmerte. Sie seufzte. Das würde nie was werden. Bennie beäugte sie aus den Augenwinkeln.
Kim schnappt sich ein paar Schuhe. Um viertel vor sieben rannte Kim zum Bus, Bennie ging ihr gemütlich hinterher.    
Als sie einstieg schauten alle nur auf sie. Und drei Mädchen Kim ihr bekannt vorkamen grinsten sie doof an.
Als sie nach 15 Minuten an der Schule angekommen waren, ging sie zum Seketäriat. Ein Lehrer brachte Kim zur 8e.
Als der Lehrer die Tür öffnete schaute sie erst mal in das Gesicht eines Mannes. „Ah, du musst Kim sein.“, meinte der Lehrer und trat hinaus auf den Flur. Er schloss die Tür. „Ich bin Herr Jochen, dein Klassenlehrer.“, erklärte der Lehrer. „Ich werde dich jetzt gleich rein rufen und dann kannst du dich vorstellen.“, Herr Jochen ging wieder.
„Also, ihr bekommt eine neue Mitschülerin.“, Kim trat in die Klasse.
Hinten an der Wand saßen die drei Mädchen aus dem Café.
Kim nahm tief Luft:„Ich bin Kim Münchner. Bin 14 und vor drei Tagen von Berlin hierhin gezogen.“.
„Passt ja, mit Plenske.“, kicherte Amy Amber zu. Amber grinste.
„Wo setzen wir dich denn hin?!“, Herr Jochen schaute sich in der Klasse um.
Der einzige freie Platz war neben Nicole.
„Setz dich doch bitte neben Nicole!“
Nicole schaute Jochen entsetzt an, doch Kim saß schon. „Hi Plenske. Wo hast du denn die Schuhe her? Aus dem Müll?“, fragte Nicole.
„Nicole!“, ermahnte Amber Nicole. „Entschuldige, aber meine Freunde kennen solche primitiven Mädchen wie dich nicht! Oh ich bin übrigens Amber!“, Kim schaute Amber mit offenem Mund an. „Was war das denn für eine Begrüßung?“, dachte sie.
„Aber deine Schuhe sehen echt scheiße aus Plenske. Wir sagen einfach mal Lisa Plenske zu dir, weil du so wie Lisa Plenske aus Verliebt in Berlin aussiehst.“, redete Amber weiter.
„Und denk ja nicht, wir freunden uns mit dir an!“, meinte ein drittes Mädchen mit schulterlangen blonden Haaren. „Amy hat Recht. Und du würdest besser daran tun, das zu machen, was wir sagen!“, erklärte Amber plötzlich mit einem sehr fiesen Tonfall.
„He ihr drei dahinten aufpassen!“, meinte Herr Jochen.
„Klar doch!“, meinte Nicole mit einem sehr netten lächeln auf dem Gesicht.
In der fünf Minutenpause, dachte Kim eigentlich, das alle zu ihr kommen würden und mit ihr reden würden, doch anscheinend redeten sie viel lieber über sie als mit ihr.
„He Plenske.“, jemand schlug ihr leicht auf den Hinterkopf. Kim drehte sich um.
Amber, Amy und Nicole standen hinter ihr.
„Ich hoffe du hast Mathe kapiert.“, erzählte Amber.
„Klar, warum?“, Kim ahnte nichts Gutes. „Super, dann kannst du ja auch unsere Hausaufgaben machen!“, Amber, Amy und Nicole warfen ihre Mathehefe vor Kim.
„Und wehe die sind bis übermorgen nicht gemacht! Das hat dann ein Nachspiel für dich!“, meinte Amber und trat ihr schmerzhaft gegen das Schienenbein.
Kim biss sich auf die Unterlippe.
Eine junge Frau kam rein. Die Schüler setzen sich.
„Ah du musst Kim sein. Ich bin Frau Evan. Deine Englischlehrerin.“, die Stunde
ging schnell vorbei. In der Pause ging Kim auf die Toilette. Sie schaute in einen der Spiegel, die über den Waschbecken hingen.
Sie sah doch gar nicht so wie Lisa Plenske aus. Oder etwa doch?
„He Lisa.“, meinte Amber. Erschrocken drehte sich Kim um:„Amber…Was ist?“ –„Hast du schon mal was von einer Klosteuer gehört?“, fragte Amber und stellte sich zwischen Kim und den Ausgang.
„Nein. Warum sollte ich?“, fragte Kim.
„Weil du sie jetzt bezahlen solltest. 10 Euro fürs auf Klo gehen oder 20 Euro fürs rauskommen!“.
Kim klappte der Mund auf.
„Also?“, fragte Amber.
„Aber…ich…ich habe kein Geld dabei.“, erklärte Kim.
Amber packte sie am Kracken und stieß sie mit voller Wucht gegen eins der Waschbecken.
„AH!“, schrie Kim voller Schmerz.
Zwei Sechsklässler kamen rein, doch sie gingen nur schnell in eine der Kabinen.
„Dann bring die 20 Euro eben morgen mit. Und leg noch fünf Euro drauf!“, Amber schubste sie weg und sie fiel auf den harten Boden.
Nicole und Amy, die gerade rein kamen grinsten sich an und gaben Kim einen Tritt.
Katlin, ein Mädchen aus Kims neuer Klasse kam in die Toilette.
„HE! Was macht ihr da?“, fragte sie und trat neben Amber.
„Was geht dich das denn an?“, fragte Amber.
Kim zog sich an der Wand hoch.
Amber drehte sich zu ihr um:„Denk an das Geld und vergiss Mathe nicht!“, die drei gingen.
„Alles in Ordnung mit dir?“, wollte Katlin wissen. Kim schaute sie an, ohne etwas zu sagen und ging dann.
Sie blieb bei einem schattigen Plätzchen stehen. Was hatte sie den drei denn eigentlich getan? Kims Rücken tat fürchterlich weh. Katlin stand plötzlich wieder neben ihr. Kim drehte sich zu ihr.
„Ich weiß ja nicht, wie das an deiner alten Schule war, aber hier gelten drei Regeln.
1.        Nett sein lohnt sich nicht!
2.       Sei nur zu deinen Freunden nett!
Und die 3. halte dich von Amber fern. Also, Freunde?“, Katlin schaute Kim freundlich jedoch auffordernd an.
„Mh…Na ja…also gut!“ –„Super komm mit!“.
Die beiden gingen zu zwei anderen Mädchen. Es waren Nina und Laura.
Nina hatte kurze schwarze Haare und blaue Augen.
Laura und Katlin hatten braune Haare und braune Augen.
„He.“, begrüßte Nina und auch Laura sagte nett:„Hallo!“
Die vier Mädchen redeten darüber wie sie die Schule fanden, bis plötzlich ein Junge zu ihnen kam. Er hatte blonde Haare und blaue Augen.
„He Katlin. Kannst du Mum sagen, ich geh nach der Schule mit zu Chris?!“ –„Klar. Warum?“ –„Ach, wegen so’n Referat.“, der Junge winkte ab und ging wieder.
Kim schaute dem Junge lange nach:„Wer ist das?“ –„Ach das ist mein Bruder Phillip.“, erklärte Katlin.
Es klingelte und die vier gingen in die Klasse.
„Oh, habt ihr euch mit der Plenske angefreundet?“, kicherte Amber und zupfte an ihrem Minirock rum. „Halts Maul!“, meinte Katlin und ging an Amber vorbei in die Klasse.
Als Kim vorbei ging, stellte ihr Amber ein Beinchen. Kim fiel auf den Boden.
„He was soll das?“, fauchte sie Amber an.
„Was denn? Wenn du  zu blöd zum laufen bist, ist das doch nicht meine Schuld!“; meinte Amber und ging zu ihrem Platz.
Schweren Herzens setzte sich Kim neben Nicole.
Katlin drehte sich zu ihr um und schaute sie ermutigend an.
In den zwei Stunden, hatten sie Geschie und Deutsch. Die zweite Pause war ganz okay und nach der fünften Stunde, wo sie Bio hatten, hatten sie Frei.
Katlin und Kim fuhren im selben Bus.
Amber, Amy und Nicole blieben sechs.
„Wo wohnst du eigentlich?“, fragte Katlin.
„Dort drüben in dem großen creme farbenen Haus.“ –„Wo? In der Luxusvilla?“.
Kim nickte.
Sie waren an Kims Haus angekommen.
„Willst du noch mit reinkommen?“, bot Kim an.
„Gerne.“, antwortete Katlin und die beiden ging ins Haus.
Keiner war zu Hause.
„Wow.“, meinte Katlin als sie in Kims Zimmer stand. „Du hast einen eigenen Balkon?“
Katlin setzte sich auf das weiße Ledersofa.
„Na ja…“, meinte Kim. „Oh man…“ –„Was ist denn?“, fragte Katlin und trat neben Kim, die vor dem Spiegel stand.
„Ich sehe wirklich wie Lisa Plenske aus.“ –„Sag mal spinnst du? Du siehst nicht aus wie Lisa Plenske aus Verliebt in Berlin. Keine Sorge. Dich kriegen wir schon hin!“, erklärte Katlin.
Kim wusste nicht, was Katlin damit meinte.
Katlin machte Kims Pferdeschwanz auf und schüttelte ihre Haare.
„Das sieht schon viel besser aus, wenn du deine Haare offen trägst. Also trag sie ab jetzt lieber offen.“, ritt Katlin. „Okay, mach ich.“, nickte Kim.
„Hast du ein Glätteeisen, oder so?“ –„Nein, leider nicht.“ –„Dann machen wir mit dem Gesicht weiter.“, Katlin ging zu ihrem Ranzen. Sie holte einen rosa Lidschatten, Lipgloss, Kajal und Wimperntusche raus.
„Augen zu!“, befahl sie und Kim tat was Katlin sagte.
Katlin schminkte Kim. „So fertig. Augen noch zu behalten!“, meinte Katlin und führte Kim zum Spiegel.
„Soooo und jetzt…Augen auf!“, Kim öffnete ganz langsam die Augen.
„Bin…bin ich das?“, fragte Kim.
Ihre Lippen glänzten und ihre müden, traurigen Augen strahlten.
„Jetzt suche wir dir noch ein Outfit für morgen!“, Katlin riss den Kleiderschrank von Kim auf und stöberte herum. Nach 15 Minuten hatten sie was gefunden. Eine schöne Jeans, ein weißes Top und da drauf ein blaues West.
„Jetzt soll noch einer sagen, du siehst aus wie Lisa Plenske!“, meinte Katlin und grinste. „Aber welche Schuhe soll ich anziehen?“ –„Mh…dieses Problem lösen wir nächste Woche. Dann kommst du mit shoppen. Ich muss jetzt gehen.
Ich lass dir die Schminke hier. Hab zu Hause noch genug. Bis morgen dann…“, Katlin ging. Kim lächelte. So schlecht sah sie wirklich nicht aus. Nur noch der Bauch und die Zahnspange müssten weg.
Sie hörte unten im Wohnzimmer Stimmen. Bennie und ihre Mutter waren wieder da. Kim ging nach unten.
„He!“, begrüßte Bennie sie. „Mh…Du siehst irgendwie anderes aus.“ –„Anderes? Wie anders? Besser anders oder schlechter anders?“, fragte Kim schnell.
„Besser!“, meinte Bennie.
Ihre  Mutter kam in die Küche:„He Schatz. Mh…das sieht hübsch aus.“, Kim lächelte glücklich ihre Mutter an. „Und wie war dein erster Schultag in der neuen Schule?“.
In Kim verkrampfte sich etwas. „Also…war ganz toll.“, log Kim. Da fielen ihr die 25 Euro wieder ein. „Ich geh wieder in mein Zimmer.“, Kim drehte sich schnell um und ging. Bennie ging ihr nach und klopfte an der Tür von Kim.
„He. Was ist los?“, fragte er und machte die Tür ganz langsam zu.
„Nichts. Was soll denn schon sein?“, log Kim. Bennie schaute sie skeptisch an:„Du sollst mich doch nicht anlügen!“, Bennie setzte sich neben Kim aufs Bett.
„Aber ich lüge dich doch gar nicht an.“ –„Ach wirklich?“, fragte Bennie. „Wirklich. Warum sollte ich dich anlügen?“ –„Keine Ahnung. Ich glaube dein Tag war doch nicht so toll. Schließlich sahst du in der Pause gar nicht glücklich aus.“ –„Doch war er. Ich hab schließlich schon eine Freundin gefunden.“, erklärte Kim ihren Bruder Bennie.
„Außerdem, warum sollte ich Probleme haben, jeder mag mich.“, log sie.
„Na dann…“, Bennie stand wieder auf und ging zur Tür, er drehte sich noch mal  zu ihr um, seufzte und ging aus dem Zimmer.
Kim hatte ein ziemlich schlechtes Gewissen. Sie hatte ihren Bruder angelogen.
Kim ging zu einem Schrank und nahm ihr Portmonee. Dort waren hundert Euro drin. Das Taschengeld von zwei Monaten.
Sie nahm zwei Zehner und einen fünfer Schein raus. Warum tat sie das eigentlich? Sie war doch stark! Eine Regel war zwar sich von Amber fern zu halten, aber das ging nun nicht mehr. Sie steckte die 25 Euro wieder weg.
9.12.06 13:57
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jonas (11.12.06 20:17)
hi
is eigentlich ganz gut
wenn de die wiederholungen un die grammatikfehler noch raus bekommst kanns echt was werden ;-)

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