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Name gesucht!

Okay, wenn ihr Ideen für einen Namen habt, dann schreibt sie doch einfach ins Gästebuch, wäre nett von euch!

Kapitel 1

Kim saß mit ihren Freundinnen Paula, Peppy und Miri in Peppys Garten. Die Sonne schein und Paula feilte sich ihre Zehnnägel. Kim schaute traurig in den Himmel. Sie achte daran, dass dies, das letzte Treffen war. Noch diesen Abend, würde Kim mit ihren Eltern und mit ihrem Bruder Bennie umziehen. Mehr als zwei Stunden würden sie fahren, mehr als 100 Kilometer würden die Freunde trennen. Zum dritten mal an diesem Tag, stiegen Kim Tränen in die Augen. Plötzlich holte Paulas Stimme Kim wieder aus ihren Gedanken:"Schade, dass du wegziehst."

Paula heulte bei diesem Satz fast, doch die starke Paula verkniff sich die Tränen. „Wow. Das könnt ich nicht.“, dachte Kim. Kim war nicht so stark und mutig wie ihre ganzen Freundinnen. Sie war schüchtern und sensibel. Die vier schossen noch ein paar Fotos, bevor Kim dann für immer ging.
Kim ging alleine nach Hause. Auf ihrem Gesicht waren überall Tränen. Ihre Straßenköterblonden Harre, müssten unbedingt mal auf ein Glätteeisen treffen. Außerdem müsste diese hässliche Zahnspange weg. Ihre blauen Augen wirkten immer müde und traurig. Und Pickelface, war ihr zweiter Vorname. Dabei benutze sie sogar eine Creme für dieses Problem.
Sie begutachtete sich kritisch im Schaufenster von “La Mode!“.
Sie hasste sich, sie hasste sich von ganzen Herzen. Nur ihren Namen, Kim, den mochte sie.
K wie Kämpferin! I wie Idol! Und M wie Makellos!
Na gut, eigentlich K wie Kindisch, I wie Idiotisch und M wie Mangelhaft. Kim lies den Kopf hängen. Sie hoffte nur, dass die neue Schule gut wäre und die Schüler nett.
Endlich stand Kim vor ihrer Haustür. Warum mussten sie eigentlich umziehen?
Das kleine, gemütlich, weiße Haus war doch bis jetzt immer gut gewesen. Warum mussten sie jetzt in so eine riesige Villa ziehen?
Kim schloss die Tür auf und ging sofort in ihr Zimmer. Sie würde das kleine Zimmer vermissen. Sicher, ein größeres Zimmer wäre cooler, aber dafür direkt umziehen? Eigentlich zogen sie um, weil ihr Vater einen neuen Arbeitsplatz hatte.
Sie lies sich aufs Bett fallen. Es klopfte an der Tür und Bennie, ihr 16 Jähriger Bruder kam rein. Er war das krasse Gegenteil von Kim. Mager, hübsch funkelnde braune Augen, schwarze Haare und alle Mädchen aus der Gegend lagen ihm zu Füßen. Doch das nutzte er nicht aus. Dafür war er nicht der Typ.
Okay, Kim war nicht fett, aber schlank, war sie auch nicht.
„Nah Schwesterherz, schon gepackt?“, fragte er grinsend. „Sieht’s so aus?“, wollte Kim von ihrem Bruder wissen und schaute ihm in die mit schwarzem Make-up umrandeten Augen. Bennie schaute sich im Zimmer um. Überall standen Koffer und zugeklebte Umzugskartons. Die Regale und die Schränke waren leer geräumt. „Sieht so aus.“, meinte Bennie, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich an den Türrahmen. "Ist noch was?", fragte Kim. "Der Wagen ist da." Ich hab meine Sachen schon alle unten, soll ich dir helfen deine ganzen Sachen runter zu bringen?" -"Danke, das wäre nett.", meinte Kim zu ihrem Bruder und sprang vom Bett. Bennie nahm eine schwere Tasche, schwang sie lässig über die rechte Schulter und nahm noch Kims Eastpack. Dafür war Kim sehr dankbar.

Als sie um halb zehn alle im Auto saßen, hätte Kim am liebsten geweint, doch das verkniff sie sich und schaute aus dem Fenster. „Fällt doch schwer abschied zu nehmen, was?!“, flüsterte Bennie und schaute seine 14 Jährige Schwester an. Die nickte nur. „Ich frag mich, wie die Schule ist.“. Bennie ging auf die selbe Schule wie seine Schwester. Er war im 10. Kim war auf einer Realschule. In der 8. Klasse.
Sie hatte furchtbare Angst, dass es ihr an der neuen Schule nicht gefallen würde, denn eigentlich mochte sie die Schule. Sie hatte gut Noten. Kim hatte auch Angst, dass die anderen aus ihrer Klasse sie nicht mögen würden.

Nach einer Fahrt von zweieinhalb Stunde, waren sie an ihrem Ziel angekommen.
Sie standen vor einem creme farbenem Haus, das ziemlich groß war. Nun kam auch der LKW mit den ganzen Möbeln. Kims Vater Jörg, zeigte den Leuten wie und in welches Zimmer sie die Sachen zu stellen hatten.
Nach ungefähr zwei Stunden, es war jetzt halb drei Morgens, konnte Kim endlich schlafen gehen. Doch sie konnte nicht schlafen. Sie dachte daran was sie übermorgen in der Schule erwarten würde. „Oh nein…Ich will nicht!“, dachte Kim und zog sich die Decke bis zur Nasenspitze. Sie stand auf und ging auf ihren eigenen Balkon. Sofort fing sie an zu zittern. Sie hatte nur eine Hotpan und ein Top an.
Eigentlich hatte sie ja hübsche schlanke Arme und Beine, aber ihr Bauch war das letzte. Daran musste sich einfach was ändern! Doch was sollte sie denn dagegen machen?
Diät? Das hielt sich nicht durch!
Sport? Dafür war sie zu faul.
Hungern? Nein danke. Die einzige Möglichkeit, die Kim blieb, war also den Finger in den Hals zu stecken. Doch das würde sie niemals machen! Oder vielleicht doch? Darüber würde sie noch eins, zwei Nächte schlafen. Oder vielleicht auch drei?
Sie wusste es nicht. Kim wusste gar nichts mehr. Nur das sie zurück wollte, so schnell wie mögliche. Und wieder stiegen ihr Tränen in die Augen.
Kim legte sich wieder ins Bett und schlief unter Tränen ein.
Am nächsten Morgen weckte sie das Sonnenlicht. Kim blinzelte und schaute aus dem Fenster. Hinter einer riesigen Wiese, war ein Wald, dort streifte die Sonne die Baumkronen.
Barfuss ging Kim über die eiskaltenplatten im Flur. Sie suchte das Bad. Als Kim es endlich gefunden hatte, war es verschlossen.
Ungeduldig hämmerte Kim gegen die Tür. Bennie schloss auf. Er hatte nur eine Boxershorts an und stylte sich gerade die Haare.
„He, was ist?“, wollte er wissen.
„Wäre es mir erlaubt die Zähne zu putzen und mein Gesicht zu wachen?“, fragte Kim als würde sie mit einem König sprechen. König Bennie überlegte kurz:„Na gut, komm rein!“.
Bennie lies sie rein und Kim drehte den Wasserhahn auf. Sie putze sich die Zähne und wusch sich das Gesicht, während Bennie seine Haare gelte und seine Augen schminkte. Das machte er seid er 10 war. Als er sich damals zu Halloween als Vampir verkleidet hatte, hatte er auch seine Augen geschminkt und fand, dass das cool aussehen würde, mysteriös und die Mädchen schienen drauf zu stehen.
„Weißt du, wann’s Frühstück gibt?“, wollte Kim wissen und kämmte sich die Haare.
„Ich glaube in ner halben Stunde oder so!“, erklärte Bennie und zog sich sein T-Shirt an.
Um viertel nach zehn gingen sie runter in die Küche. Ihre Mutter stellte Brötchen, Wurst, Käse, Margarine, Marmelade, Honig, Nutella, Milch und Kakaopulver auf den Tisch. „Morgen. Und gut geschlafen?“, fragte sie. „Und wie!“, grinste Bennie und tat zwei Löffel Kakaopulver in seine Milch.
„Na ja…“, nuschelte Kim kaum merklich und nahm sich ein Glas und schüttete Apfelsaft rein. „Auch ein wenig?“, fragte sie und grinste Bennie an.
„Nein, danke.“, war die Antwort von Bennie.
Bennie war gegen Äpfel und Bienenstiche allergisch. Kim war gegen Johannesbeeren allergisch.
Nach dem Frühstück wollten Kim und Bennie ein wenig die Gegen erkunden.
Doch schon nach einer Stunde, setzten sie sich in ein Cafe das “the cake“ hieß.
An einem Tisch weiter hinten und außer Hörweite von Bennie und Kim, saßen drei andere Mädchen.
Nicole, Amy und Amber. Drei Mädchen, die sich für das größte hielten.
„Seht euch die mal an. Fehlt nur noch die Brille und sie könnte glatt als Lisa Plenske durch gehen!“, lachte Amber und betrachtete Kim.
Nicole und Amy, die Amber anbetteten, taten es ihr gleich.
„Aber der Junge ist ganz süß.“, stellte Amber fest und beobachtete Bennie.
„Ja, der ist echt süß. Das diese “Lisa Plenske“ einen Freund hat, ist unmöglich, der muss ja blind sein!“, meinte Amy.
„Nee Leute, so blind ist kein Mensch. Ich wette das sind Geschwister.“, erklärte Amber.
„Geschwister? Amber guck die doch mal an. Die sehen sich doch überhaupt nicht ähnlich.“, meinte Amy.
„Ja und? Wie ist das denn bei Ramona und Silvia? Die sind auch Schwestern und sehen auch total unterschiedlich aus.“, sagte Amber. Sie konnte es nicht ausstehen wenn nicht alle ihrer Meinung waren.
„Das ist doch auch was völlig anderes, die sind doch nur halb Geschwister!“, erklärte Amy weiter.
Ambers Augen funkelten böse.
„Ich finde Amber hat Recht.“, meinte Nicole schnell, da sie merkte das Amber kurz vorm ausrasten war und  sie befürchtete, das ihr Erdbeereis dann auf ihrem neuen T-Shirt landen würde.
Amy schaute sie skeptisch an:„Nicole, guck die doch mal an.“ –„Vielleicht willst du ja lieber zu denen. Wir halten dich nicht auf. Geh hob!“, Amber lächelte Amy an. „Nein…Du hast natürlich recht, sie sind Geschwister!“.
Amber lächelte. Wieder einmal hatte sie ihre Position klar gemacht. Sie war die Spitze, die Bienenkönigin. Über so Leute wie diese Lisa Plenske, konnte sie doch nur lachen. Sie schüttelte ihre hübschen, langen braunen Haare.
„Kommt, lasst uns gehen.“, Amber stand auf.
„Aber was ist mit meinem Erdbeereis?“, fragte Nicole.
„Nicole…“, schmunzelte Amber und drehte sich ernst zu Nicole um.
„Du bist schon fett genug, da braust du nicht noch mehr Kalorien!“, Nicole schaute Amber entsetzt in die Augen. Zu FETT?!?
Bei 1.65 Metern wog sie 60kg und sie war zu fett? Es konnte ja nicht jeder Modelmaße haben.
90-60-90, so sah Amber aus. Manchmal jobbte sie sogar als Model.
„Na komm, du kannst dir natürlich auch dein Eis reinstopfen, aber dann siehst du bald aus wie ein kleiner Hamster, der sein Essen in den Backen behält.“, Amber blies die Backen auf. „Obwohl, eher wie ein Schwein, siehst ja sowieso schon aus wie so’n kleiner dicker Hamster.“, Amber lächelte Nicole gemein an.
Nicole legte ein gequältes Lächeln auf.
„Was lächelst du denn da so blöd, ich hab das ernst gemeint.“.
Amber hatte es mal wieder geschafft. Nicole hatte Tränen in den Augen und stand auf.
„Na super, können wir dann endlich gehen?“, wollte Amber wissen, obwohl sie wusste, das keiner sagen würde, nein, bleiben wir doch noch ein wenig hier.
Die drei gingen.
Kim merkte das Amber sie genau musterte als die drei vorbei gingen. Sie schaute den drei hinterher.
Nicole flüsterte Amber etwas ins Ohr. Amber schaute sie sauer an und schnauzte sie an.
„He, sollen wir wieder gehen?“, fragte Bennie und spielte am Strohalm seines leeren Cola Glases.
„Äh…ja klar.“, meinte Kim und schluckte den letzten Rest Wasser runter. Die beiden bezahlten und gingen.
Als Kim wieder in ihrem Zimmer saß rief Paula an:„HE!!!! Und wie ist es?“ –„Ganz gut…“, log Kim. „Ich vermisse euch so.“  -„Kann ich mir vorstellen.“, meinte Paula.
„Morgen ist mein erster Schultag in der 8e.“ –„Aufgeregt?“ -„Und frag nicht wie!“, antwortete Kim. „Gibt es da denn süße Jungs?“ –„Hab hier noch keinen gesehen.“, erklärte Kim ihrer Freundin. „Schade. Na ja. Muss Schluss machen. Bis bald!“, meinte Paula und legte auf.
Kim schmiss ihr Handy aufs Bett und machte den Kleiderschrank auf.
„Was soll ich morgen nur anziehen?“, fragte sie sich selbst. Am Ende entschied sie sich für ein gelbes T-Shirt und eine normale Jeans.
Um viertel nach zehn ging sie ins Bett.

Denn Wecker stellte sie sich für halb sechs.

So das war das erste Kapitel. Viel spaß beim zweiten.

24.11.06 22:36
 


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